“Man muss sich vor den Gefahren einer übertriebenen Aktivität in Acht nehmen”

Alle, die wie ich zu viel arbeiten, möchte ich heute warnen, denn Gott ist gegen zu viel Arbeit. In seiner Rede vom 21. August 2006 sagte der Papst (mit einem Zitat von Bernhard von Clairvaux):

“Man muss sich vor den Gefahren einer übertriebenen Aktivität in Acht nehmen, merkt der Heilige an – unabhängig davon, welche Lebensumstände herrschen und welches Amt man ausübt. Denn – so sagt er dem damaligen Papst, den Päpsten aller Zeiten und auch uns allen – die vielen Beschäftigungen führen oft zur ‘Härte des Herzens’ und sind ‘nichts anderes als Leiden des Geistes, Verirrung der Intelligenz, Verschwendung der Gnade’ (De consideratione II,3).”

3 Kommentare zu ““Man muss sich vor den Gefahren einer übertriebenen Aktivität in Acht nehmen””

  1. Rainer

    Ob Gott gegen zuviel Arbeit ist, bleibt ungewiss. Wichtig dass die braven Katholiken nicht durch zu harte Arbeit ihren rechten Glauben verlieren sollen.

  2. Arno

    Jetzt mal ehrlich – könnte ein Typ, der in sechs Tagen die ganze Welt erschaffen hat, wirklich der Meinung sein, dass man nicht zuviel Arbeiten soll? (Am siebten Tag sollte man sich ausruhen, ja aber doch wohl nur, um dann wieder voll schöpfen zu gehen!)
    Denkt daran was uns Lukas 10 Vers 7 lehrt: “Der Arbeiter ist seines Lohnes wert!” will heißen: Du bist soviel wert, wie du für deine Arbeit bekommst.

    Was hat Gott eigentlich am achten Tag gemacht?

  3. Rainer

    über SPEED KILLS nachgedacht …

    “Der Hunger des Arbeiters arbeitet für ihn; denn sein Mund treibt ihn an” (Sprüche des Salomon, Kap. 16).

    “Bemühe dich darum, dich vor Gott zu erweisen als einen rechtschaffenen und untadeligen Arbeiter, der das Wort der Wahrheit recht austeilt.” (Der zweite Brief des Paulus anTimotheus, Kap. 2)

    In diesem Sinne: ORA ET LABORA!

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