Was Clive Owen und ich gemeinsam haben
Dieser Tage ist es ja quasi unmöglich an einem ganz bestimmten Thema vorbeizukommen – der berühmteste aller Agenten, british-sexy-lethal, James Bond ist auf die Leinwand zurück gekehrt und besteht sein 21. (offizielles) Kinoabenteuer. Und zwar in Gestalt des blonden Daniel Craig, den viele ja schon im Vorhinein wenig wohlwollend als völlig unpassend für die Rolle abstempelten. Ich erinnere nur an die (nach wie vor existierende) Website http://www.danielcraigisnotbond.com/
Viele (ich auch) hätten ja beispielsweise Clive Owen, ebenfalls very british, dazu aber auch noch schwarzhaarig und ganz allgemein etwas bond-esquer aussehend als Daniel Craig, vorgezogen. Doch Clive Owen hatte keine Lust sein Leben lang nur noch Wodka Martini zu trinken und wurde in zahllosen Interviews zum Thema (die ihn sicher ziemlich genervt haben) zu einem der größten Fürsprecher Daniel Craigs und meinte, dieser würde der beste Bond aller Zeiten werden und alle würden richtig blöd schauen (sinngemäß). Und ich, als große Gegnerin aller Negativ-Kampagnen und zudem Clive-Owen-Fan, machte es ihm nach und wurde so im Laufe des letzten Jahres ganz unbewusst zu einem kleinen Craig-Fan.
Und siehe da: Clive Owen und ich hatten Recht! Kritiker und neutrale Beobachter all over the world feiern den blonden Briten als ganz ganz tollen 6. Bond und die Fanatiker mit ihrer Negativ-Website sind eindeutig überstimmt *freu*
am 28. November 2006 um 21:31 Uhr.
Sean Connery ist und bleibt der Non+Ultra Bond, der parade Engländer (auch wenn er Schotte ist) und Urtyp der Bondfigur. Werde mir aber – um deine Meinung 1:1 nachvollziehen und beurteilen zu können, den FIlm noch ansehen.
Was mich in der Vorankündigung viel eher angesprochen hat: ein Film ohne Gadgets und Super-Spielzeug. ALso ein untypischer Bond.
Wie hat dir/euch der Aspekt gefallen?
am 29. November 2006 um 08:59 Uhr.
Das Fehlen der Gadgets hat den Film glaubwürdiger und realistischer gemacht, was sicher positiv zu werten ist. es wurde ja in den letzten beiden 007-Streifen auch schon fast mühsam, diese sequenzen mit Q bzw. R und das ewig gleiche Muster wenn die Gadgets ausprobiert werden etc. Und es gab schon echt dumme sachen darunter (denken wir nicht alle an das unsichtbare auto?).
am 29. November 2006 um 19:02 Uhr.
über das unsichtbare Auto hab ich mich ja schon beim Verlassen des Kinos nach “Die another day” beschwert.
Bin hellauf begeistert von neuen Film wie auch vom Darsteller. Finde, dass vor allem der ganz junge Connery auch eine gewisse Härte hatte wie Daniel Craig.
Gadgets vermisse ich keine, ich find, dass ein Defibrilator in einem Aston Martin eine gute Idee ist *g* (sollte ja auch im Preis inbegriffen sein).
… der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets (= Firmenname) fürs Product-Placement hat mich auch gefreut *ggg* *insider*