Urbane Penner

Buchtipp des Monats!

Wir nennen es Arbeit

Wer schon immer mal wissen wollte was die neue Bürgerlichkeit und Blogger gemeinsam haben, sollte mal einen Blick in “Wir nennen es Arbeit” von H. Friebe und S. Lobo werfen. Sich-Selbst-Wiedererkennungseffekte nicht ausgeschlossen!

Ein kleiner Vorgeschmack, was sich dahinter verbirgt…

…35-Jährige, die nicht ohne ihren i-Pod aus dem Haus gehen, die sich in Jugendmodeketten wie Diesel und Miss Sixty einkleiden, die ihre Kinder zur Happy Hour in Hipsterbars schleifen, bis 4 Uhr morgens in Clubs ausharren, 250€ für künstlich gealterte Jeans ausgeben, ihren Kleinkindern Folkpopmusik vorspielen und Rockstar-T-Shirts anziehen, immer noch das Turnschuhmodell tragen, das sie schon als Schulkinder trugen, ihre Firmenkarriere aufgeben, um freiberuflich zu arbeiten – und die zu beruflichen Terminen sündhaft teure Fahrradkuriertaschen mitbringen.” [leicht ans hiesige angepasst]

Entdeckt beim latte macchiato Schlürfen in einer – wie könnte es anders sein – klassischen Bobo Bar.

2 Kommentare zu “Urbane Penner”

  1. FLo

    Zuerst einmal möchte ich zu deinem 1. Post gratulieren. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber du hast es ja nun hinter dir. Hoffentlich folgen noch zahlreiche.

    Des weiteren kann ich nur sagen: Du (oder das Zitat) hätte mein Leben nicht besser beschreiben können. Endlich versteht mich einer ;-)

  2. Anne

    Was soll ich sagen… schön langsam versteh ich die Blogbevölkerung. Es hat durchaus was ab und an im “lost-and-found – Büro der Alltagskultur” (Harasser, 2006 kaknien.ac.at) vorbeizuschaun und der “Hausmusik der Gegenwart” (modeste.twoday.net) zu lauschen.

    auf ein baldiges ;)

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