gratis Eurofighter – der Volksfighter
Nachdem ich voll Spannung vom Konzept der Studiengebühren ohne Studiengebühren der neuen großen Koalition gelesen habe, und mich die persönliche Überzeugung von Kanzler Gusenbauer auch überzeugt hat, denke ich, dass dieses Model auch auf den Eurofighter anzuwenden wäre. Daher folgender Vorschlag:
Es gibt in Österreich ca. 4 Millionen Steuerzahler (man möge mich korrigieren, wenn ich falsch liege). Diese tragen über Steuern indirekt die Kosten für den Eurofighter.
Die neue Regierung sollte ein Gesetz beschließen, dass zu einer jährlichen Zahlung einer Neutralitätsgebühr von € 80 verpflichtet. Mit dieser Gebühr wird die Neutralität gesichert – konkret wird der Eurofighter bezahlt, den diesen brauchen wir ja laut Schwarz/Bunt um unsere Neutralität zu wahren. Wir Österreicher lieben ja unsere Neutralität, von dem her sollte das eine populäre Maßnahme sein!
Einnahmen pro Jahr: 320 Millionen Euro
Wer es sich nicht leisten kann, gegen die Neutralität ist, oder irgendeinen anderen Grund gegen die neue Gebühr hat, der kann diese rückerstattet bekommen, indem er/sie die Gebühr abarbeitet.
Ich bin hier deutlich großzügiger als die große Koalition und denke, dass in einem Land wie Österreich, mit so gebildeten Menschen ein Stundenlohn von € 10 angebracht ist. Das würde bedeuten, dass man 8 Stunden arbeiten müsste um Anrecht auf Rückerstattung zu haben. Man sollte diese 8 Stunden am Stück erbringen – ist irgendwie praktischer als 40 Minuten im Monat. Als Mögliche Arbeit bietet sich wohl eindeutig die Pflege an, denn wenn das Studenten können, dann kann das wohl jeder.
Ergebnis: nur Vorteile – keine Nachteile
- Die 2 Milliarden für die Eurofighter wären in 6 Jahren beisammen. Danach könnte man mit Leichtigkeit die Wartung finanzieren und dem Finanzminister bliebe auch noch ein bisschen.
- Die Neutralität wäre gesichert!
- Die SPÖ kann ihr Wahlversprechen halten, denn die Eurofighter kosten ja nun nix mehr.
- Im Vorbeigehen lösen wir das Pflegeproblem – von dem übrigens eh keiner mehr spricht, oder habt ihr davon etwas im Koalitionsabkommen gelesen?
- Der ungeliebte Eurofighter wird zum Volksfighter, von dem wir alle ein kleines Stück besitzen, daher bekommt er auch alle Sympathie des Österreichischen Volkes.
am 14. Januar 2007 um 22:58 Uhr.
Hi Flo,
Also ich pflichte deinen Ideen 100% bei. Ganz angelehnt an Gusis Wahlspruch rufe ich laut “Volksfighter statt Sozialfighter”.
Ach ja – Gerd hier, von Annes PC.
am 16. Januar 2007 um 22:00 Uhr.
Das finde ich ehrlich eine tolle Idee! Prinzipiell wären 8 Stunden Volksfighterarbeit ja nichts anderes, als das, was wir ohnehin tun: Wir arbeiten und finanzieren durch unsere Steuern (nicht nur) Gemeinnütziges. Ein offizieller Eurofightertag würde nur mehr transparenz ins System bringen.
Ich habe mal gelesen, dass der steuerzahlende Otto-Normalverbraucher bis 22. Juni für den Fiskus arbeitet. Ich wäre ja dafür, dass auf der BMF-Seite ersichtlich ist, wofür Österreich gerade arbeitet. 8 Stunden Volksfighter, eine Wochen Politiker/Beamtenbezüge, 15 Sekunden Kindergeld,…
Das würde die Motivation der Berufstätigen doch immens steigern, oder?