BAWAG-Überfall

Erinnert ihr euch noch an den BAWAG-Überfall in Wien vor einigen Wochen? Sicherheitshalber zur Erklärung:
Geiselnahme in der Bawag-Filiale Mariahliferstrasse am 27.02. Täter ist ein (in der Früh restfett aus dem Puff gekommener) Arbeitsloser mit Plastikpistole, der keine Forderungen stellt und nach 5 Stunden, nachdem er 3 Packerl Marlboro, Eistee und zwei Wurstsemmeln von bis zu 50 Cobra Einheiten bekommen hat, gewaltlos aufgibt weil er pissen muss. Reporter Hr. Hagyo von der Zuhälterzeitung “Österreich” kommt auf die Idee einfach in der Bank anzurufen, die Polizei hat das zu diesem Zeitpunkt noch nicht verhindert (is ja beruhigend wie die arbeiten). Hier der Mitschnitt. “Österreich” hatte ihn selber auf der HP, aber nur kurz. Zum Glück hat ihn wer für YouTube gerettet *fg*

[gv data="UHoAeXumLwg"][/gv]
edit: hab mir die Freiheit genommen das Video direkt einzubinden. FLo

5 Kommentare zu “BAWAG-Überfall”

  1. FLo

    Ich hoffe wirklich, dass man den Herrn Hagyo entlassen hat!!! Wie kommt der/die auf so einen schwachsinnige Idee?

    Tja, in Zeiten von YouTube und co. bleibt so eine Schnapsidee nicht im verborgenen. Ich denke da sollte der Staatsanwalt schon einmal einen Blick drauf werfen und die Zeitung mit einer Anzeige eindecken. Kann doch nicht sein, dass die einfach wegen etwas Sensationsgier die Geiseln gefährden!

  2. CF

    Also so weit ich weiss, hat die Staatsanwaltschaft nichts unternommen und der kecke Mitarbeiter wurde nur für einige Tage aus der Schusslinie genommen. Das weiss ich aber alles nur, weil es in Traxlers Blattsalat im Standard erwähnt wurde. A ber natürlich ist richtig, dass der Journalist schwachsinnig ist, aber wohl auch die Wiener Polizei, die die Telefonleitung nicht schloss.

  3. Vesna

    Ich habe mir gedacht, dass solche Aktionen nur in schlechten Filmen vorkommen. Ich finde auch dass der Reporter da entschieden zu weit gegangen ist. Wie kommt man bitte auf solche Ideen?

  4. Rainer

    ziemlich strange … der Reporter wird sich gedacht haben, dass das der Treffer wird für die Sensationsstory ;-)

  5. Arno

    Klingt wie ein mittelmäßig gutes Wiener Kabarett. Kann doch kaumwahr sein – oder ist “Muttertag” ein Dokumentarfilm?
    Der Märchenprinz hat sich beim Balanceakt zwischen “Journalist des Jahres” und “Clown der Nation” wohl gröber verstolpert. Hätte er sich 10 Sekunden vor dem Anruf überlegt, was er sagen soll, falls wirklich jemand den Hörer abhebt, wäre vielleicht etwas daraus geworden. So kann Herr Hagyo nur hoffen, dass der Mitschnitt möglichst schnell vergessen wird.

Einen Kommentar schreiben:

Du mußt angemeldet sein um einen Kommentar abgeben zu können.