Nicht mal die Hälfte…
Heute Morgen (also eigentlich jetzt) im Ö3-Wecker Thema: die neueste Sexstudie von Kondomhersteller Durex. Und ich muss sagen, durchaus interessant.
Schockierend finde ich, dass nur 48% der Österreicher angeben, mit ihrem Sexualleben zufrieden zu sein. Nicht mal die Häfte! Oh Gott, ist das traurig!! Woran liegt es? Sind da so viele Singles in der Statistik, die kaum Sex haben? Oder woran liegt es bitte? Habt ihr eine Erklärung?
zum Nachlesen:
http://www.durex.com/at/lss2006.asp
am 18. April 2007 um 16:07 Uhr.
Ich denke es ist 1. weil viele zwar dauernd über Sex reden, aber nicht mit dem Partner/der Partnerin. Damit kommen individuelle Vorstellungen wohl zu kurz und 2. weil viele Paare zusammenbleiben, obwohl der Sex nicht passt.
3. denk ich mir aber, dass Studien und Statistiken normalerweise so ausgehen, wie es der Auftraggeber wünscht. Hmm… aber warum wünscht sich Durex das? Damit sich das Spielzeug besser verkauft?
am 19. April 2007 um 07:56 Uhr.
Was den Ausgang von Studien betrifft, kann wohl Gerd oder Arno mehr dazu sagen.
@48%: Ich denke das entspricht durchaus der Wahrheit. Neben den Singles, die nicht so viel Erfolg bei ihren Streifzügen haben, werden die 52% wohl auch noch einige sein, die in einer Beziehung stecken.
Will hier nicht zu persönlich werden, aber reden wir mal drüber, wenn du und Rainer ein paar Jahre beisammen seid. Mal schauen, zu welcher Hälfte ihr dann gehört
am 19. April 2007 um 21:07 Uhr.
Ich will ja nicht schon wieder sagen: traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, aber…
Mich würd es schon interessieren, wie das englische Marktforschungsunternehmen in Österreich eine repräsentative online Umfrage geschafft haben, bei der alle “Altersklassen, sexuelle Orientierungen, Kulturen und Lebensstile” berücksichtigt wurden
Die 48% sind die Frauen.
am 19. April 2007 um 22:11 Uhr.
gewagter Satz am Schluss…
am 20. April 2007 um 19:55 Uhr.
Hallo hier spricht Sylvia von Rainers PC!
@Arno: ich stimme dir bei, dass die 48% die Frauen sind. Ich selbst natürlich ausgeschlossen!
@ FLo: Jaja, da musst du dich ja auskennen mit sexueller Unzufriedenheit nach vielen Jahren Beziehung… Aber wir wollen hier ja nicht persönlich werden.
am 24. April 2007 um 12:19 Uhr.
@Sylvia generell: Du kannst dich aus- und dann als DU einloggen, wenn du auf einem anderen PC bist.
@Sylvia persönlich: Bin ich sexuell unzufrieden? Sehe ich so aus??? Ich denke nein und ja. Grundsätzlich bin ich zufrieden, aber auf der anderen Seite könnte da immer mehr sein, oder? Ich bin sicher, wenn du intensiv nachdenkst, dann fällt dir etwas ein, was du noch nie erlebt oder anders erleben willst.
Wenn das nicht der Fall ist, dann würde ich mir sorgen machen, denn das liegt in der Natur des Menschen.
am 24. April 2007 um 17:34 Uhr.
@FLo generell: ich hab’s ja versucht, aber ich weiß mein Passwort nicht… *schäm*
@Flo persönlich: es geht immer überall noch mehr, aber das muss noch lange nicht bedeuten, dass man unzufrieden ist.
am 25. April 2007 um 13:56 Uhr.
Siehst du und hier haben wir den Nagel auf den Kopf getroffen. Du kannst mit dem zufrieden sein, was du hast und ich nicht.
Bei mir ist die ständige Unzufriedenheit und der Glaube an “da muss noch mehr sein” / “da muss noch mehr gehen” eine Kraft, die mich anspornt (by the way: Sex ist übrigens noch einer der Punkte wo die Zufriedenheit am höchsten ist)
am 25. April 2007 um 16:07 Uhr.
Ich glaube nicht, dass mich der Gedanke, dass da noch mehr ist bzw. eine Unzufriedenheit, die daraus resultiert, anspornen könnte. Ich bin eher der Typ, der deswegen depressiv wird, weil ich nicht dran glaube, dass ich es erreichen kann (egal in welchem Bereich des Lebens).
Also versuche ich doch möglichst mit dem zufrieden sein, was ich habe. Und in manchen Zeiten (wie zum Beispiel im Moment) fällt mir das nicht mal schwer, weil es wirklich so ist
am 26. April 2007 um 07:49 Uhr.
Ich denke, damit hast du wohl die angenehmere Version erwischt. Zumindest erscheint es mir manchmal so, wenn die Unzufriedenheit überhand nimmt.
am 2. Mai 2007 um 22:02 Uhr.
Ich bin übrigens der Meinung, dass jeder für seinen Orgasmus selbst verantwortlich ist. Das klingt vielleichtauf den 1. Blick komisch, aber es nimmt enorm den Erfolgsdruck – was sich pos. auf alle Beteiligten auswirkt